Rückkehrerseminar
Auswertung und Rückkehr
Meist vergeht die Zeit im Ausland viel schneller als erwartet. Die Rückkehr in die Heimat fällt nicht immer leicht. Was machen mit dem Erlebten und Gelernten? Der Austausch mit Menschen, die ähnliches erlebt haben ist hierzu hilfreich, doch oft zuhause nicht möglich. Man kann sich mit anderen Freiwilligen austauschen und sich mental vor- bzw. nachbereiten. Es intensiviert den Dienst noch ein bisschen mehr, denn man beschäftigt sich aktiv mit dem was geschehen wird, bzw. was geschehen ist und wie das einen selber beeinflusst. Außerdem lernt man nette Menschen mit gleichen Interessen kennen, beurteilte Caro den Mehrwert von (Ausreise- und) Rückkehrseminaren.
Rückkehrseminare finden in der Regel zwischen zwei und zwölf Wochen nach der Ankunft der Teilnehmenden zuhause statt. Ein wichtiger Punkt im Training ist der Umgang mit den Erfahrungen im Ausland und beim Zurückkommen. Dazu tauschen sich die ehemaligen Freiwilligen intensiv aus. Die Freiwilligen ziehen ihre persönliche Bilanz des Auslandsdienstes anhand ihrer ursprünglichen Ziele. Sie reflektieren ihre Sichtweise auf ihr Umfeld im Aufnahmeland und häufig auch ihren veränderten Blick auf das Herkunftsland. Es geht darum, Veränderungen wahrzunehmen und einzuordnen, interkulturelle Erfahrungen zu reflektieren, hinterlassene Spuren während des Dienstes zu vergegenwärtigen.
Ein weiterer Punkt ist der Blick in die Zukunft. Wie und wo lassen sich die gemachten Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse einsetzen? Unterstützung bei ersten Schritten bei der Entwicklung von Perspektiven und Projektideen wird während des Rückkehrseminars angeboten. Außerdem geben wir Informationen über Möglichkeiten sich zu engagieren, besonders innerhalb des Programms JUGEND in Aktion.
Hier ein Beispiel für ein typisches Programm eines Rückkehrerseminars.
Beispiel: Programm eines Rückkehrerseminars

