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Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

Hast du die Schule oder deine Ausbildung schon hinter dir und bist zwischen 18 und 26 Jahre alt?


Wir nehmen derzeit wieder Bewerbungen für ein FÖJ ab 1. September 2017 auf!

Bewirb dich über die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA).


 

Wie sieht ein FÖJ bei uns aus?


Wir nehmen seit mehr als zehn Jahren junge Menschen in unserer Geschäftsstelle in Wustrow auf. Deine Ansprechpartnerin ist Katharina Arndt. Sie arbeitet dich in die verschiedenen Arbeitsbereiche ein:


  • Du arbeitest überwiegend im Büro und lernst mit der alltäglichen Büroorganisation umzugehen (Telefon, Emails);
  • Du übernimmst Aufgaben im Bereich der Koordination von Seminaren, lernst Abrechnungen zu erstellen und ordentlich Buch zu führen;
  • Du unterstützst im Tagungshaus der KURVE Wustrow, zum Beispiel in der Küche, im Garten oder beim Empfang unserer Seminargäste;
  • Ergänzt wird dein FÖJ von mehreren einwöchigen Bildungsseminaren, die vom Träger, der "Alfred Töpfer Akademie", organisiert werden. Ganz unterschiedlich sind die Themen, mit denen du dich dort zusammen mit anderen FÖJlerInnen auseinandersetzt, zum Beispiel über Ressourcenverbrauch oder Klimaschutz



Was ist sonst noch wichtig?


  • Wir stellen dir ein kostenfreies Zimmer in der Freiwilligen-Wohngemeinschaft in Wustrow zur Verfügung.
  • Das Taschengeld beträgt 180,- Euro.
  • Du bist abgesichert in der Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung).
  • Die Teilnahme an den FÖJ-Seminaren ist kostenlos.
  • Die Wochenarbeitszeit beträgt 38,5 Stunden.
  • Du hast 26 Urlaubstage im Jahr.


Bei Fragen, melde dich gerne bei Katharina Arndt oder unserem derzeitigen FÖJler Oskar Rauls.

Eindrücke ehemaliger Freiwilliger

Jan Siebels (2014), mittendrin, erzählt:

„Ich habe viele internationale Gäste kennengelernt, aber auch die neuen weltwärts-Freiwilligen, die für ein Jahr nach Indien und Mazedonien gereist sind. Dafür arbeitete ich mit meiner FÖJ-Betreuerin Katharina Arndt im Freiwilligendienstreferat zusammen. Ich legte Teilnehmerlisten für Seminare an, machte die Abrechnung von Fahrtkosten oder empfing neue Seminargäste. Doch auch außerhalb der Bildungsstätte fand ich schnell Anschluss. Ich trommelte in der Sambagruppe „Xamba“ und nahm an einigen Auftritten im Wendland teil. Mit Freunden ging ich klettern in einer Halle in Lüchow oder engagierte mich im Bündnis gegen Rechts. Alles in allem hatte ich ein richtig gutes Jahr hier.“

Ursula Maasz (2014), links im Bild, erzählt:

„Ich arbeitete im Bildungsreferat zusammen mit Jessica Belke. Hier war mein Englisch sehr gefragt, was ich in kürzester Zeit verbessern konnte. Denn ich unterstützte meine Kollegin in der Koordination der internationalen Trainings für gewaltfreie Konfliktbearbeitung. Ich beantwortete viele Emailanfragen aus Nepal, Kenia oder Pakistan. Und wenn unsere internationalen Gäste nach langen Visa- und Reiseproblemen endlich in Wustrow ankamen, waren wir immer sehr glücklich, dass sie an unserer Fortbildung teilnehmen konnten. Ich bin in engem Kontakt geblieben mit dem KURVE-Team und freue mich zur Mitgliederversammlung oder Kulturellen Landpartie alle wieder zu sehen.“

 

Anok Sgolik (2013) berichtet:


„Mir war klar, wenn ich ein FÖJ in der KURVE Wustrow mache, dann bekomme ich auch was von den Protesten gegen Atomkraft mit. Denn in Gorleben liegt der Atommüll ja fast vor der Haustür. So habe ich zum Beispiel die Ausstellung über die Kampagne „gorleben 365“ mit aufgebaut. Mein FÖJ begann gerade, als dieser Blockademarathon nach einem Jahr zu Ende ging. Ich finde es gut, zu so einem Thema eine klare Meinung zu haben. „Atomkraft nein danke“, ist hier nicht nur ein Spruch, das kannst du hier leben.“

Laura Bulat (2012), vorn Mitte, erinnert sich:


In meinem FÖJ habe ich viel über den weltwärts-Freiwilligendienst erfahren. Hier seht Ihr mich mit Gästen aus Indien und Nepal bei einem Besuch im Lüchower Gymnasium. Die KURVE Wustrow hat schon viele Jahre enge Kontakte zu ihren Partnerorganisationen in Asien und auf dem Balkan. Und ich fand es immer sehr spannend, wenn die große Welt zu uns ins kleine Wustrow kam.“

Birga Fischer (2011) erzählt:


„Während meines FÖJ habe ich auch in der „KURVE-Friedensbibliothek“ gearbeitet. Wenn neue Bücher reinkamen, habe ich sie in den Bestand aufgenommen. Jetzt weiß ich auch, was es mit dem Begriff der Gewaltfreiheit auf sich hat. Denn in etlichen Büchern gab es Beispiele von gewaltfreien Aktionen in den USA, Indien oder auch in Gorleben, was sich hier in der Nähe befindet. Und das hat mich fasziniert an der KURVE, dass diese Haltung der Gewaltfreiheit und was da noch an Mut und Zivilcourage dazugehört, dass ich das in ganz vielen Alltagsdingen wiedergefunden habe.“