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Was ist weltwärts Süd-Nord?

Wie hier beschrieben, ist weltwärts ein entwicklungspolitisches Freiwilligendienstprogramm für junge Erwachsene aus Deutschland, die sich ein Jahr im Globalen Süden engagieren wollen.

Von Anfang an gab es an dieser Ausrichtung Kritik sowohl von Freiwilligen als auch von durchführenden Entsendeorganisationen. weltwärts wurde als Fortschreibung kolonialer Strukturen betrachtet und ein Aufbrechen der "Einbahnstraße weltwärts" gefordert.

weltwärts Süd-Nord ist die Antwort auf diese Forderungen. Seit 2013 ermöglicht das BMZ in einer 3-jährigen Pilotphase jungen Erwachsenen aus dem Globalen Süden, in Deutschland einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst abzuleisten. Die Pilotphase ist nun abgeschlossen und das BMZ hat sich dazu entschieden, das Angebot der Süd-Nord-Freiwilligendienste zu vergrößern.

 

Mehr Informationen zu weltwärts Süd-Nord findet Ihr unter www.weltwärts.de.

Wie weltwärts Süd-Nord bei uns läuft


Die Aufnahme von Freiwilligen über weltwärts wird bei uns von der Reverse-AG organisiert, eine Gruppe ehemaliger KURVE-Freiwilliger, denen es ein Anliegen ist, die Einseitigkeit von weltwärts aufzubrechen. Diese arbeiten mit unseren Partnerorganisationen in Indien zusammen, von denen zwei als Entsendeorganisationen fungieren. Die Reverse-AG hat das Bewerbungsverfahren ausgearbeitet und die Einsatzplätze in Deutschland organisiert.


Die Freiwilligen kommen Ende September / Anfang Oktober für 1 Jahr nach Deutschland. Wie bei weltwärts Nord-Süd nehmen sie an Begleitseminaren teil, die zum Teil im eigenen Land, zum Teil in Deutschland stattfinden. Die Reverse-AG übernimmt dabei viele Aufgaben, sei es die Begleitung den ersten Behördengänge, die Suche nach MentorInnen oder die Unterstützung der Begleitseminare.


Kontakt: Reverse-AG exchange@kurvewustrow.org



Unsere politischen Ziele für weltwärts Süd-Nord:


  • Wir wollen durch das soziale, politische und kulturelle Engagement von Freiwilligen und die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen zu einer friedfertigeren und gerechten Welt und einer Verständigung zwischen den Kulturen beitragen;
  • Wir wollen die Entwicklung eines gemeinsamen und gegenseitigen Lernprozesses zwischen den beteiligten Freiwilligen und den beteiligten Organisationen voranbringen, insbesondere zum Thema nachhaltiger Entwicklung;
  • Wir wollen durch die gewonnenen Erfahrungen des Freiwilligen einen Beitrag zum Aufbau zivilgesellschaftlichen Engagements im Partnerland leisten;
  • Wir wollen auf den Abbau der Bildungsprivilegien des globalen Nordens und auf eine größere Chancengleichheit hinarbeiten.