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Centre for Enviroment Education Ahmedabad (CEE AMD)


Stadt, Bundesstaat: Ahmedabad, Gujarat

Das CEE Ahmedabad wurde als NGO gegründet. Es hat national, wie auch international viele Partnerorganisationen und ist stark vernetzt. Die Organisation arbeitet in ländlichen und urbanen Gebieten. Neben der Umweltbildung, spielt das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung eine große Rolle. Im Hinblick darauf arbeitet CEE AMD mit den regionalen Schulen eng zusammen. Weiterhin unterstützen sie die arme Landbevölkerung, zum Beispiel bei der Aufklärung für eine ökonomische und ökologische Verbesserung ihrer Landwirtschaft, und fördert ihren Status durch Bildung. CEE AMD setzt sich außerdem für den Wasserschutz ein sowie für die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse als auch für die Schaffung von Abwassersystemen.

  • Unterstützung bei der Durchführung des CEE/SAYEN Programms „Internship in Sustainable Development“: Das Programm wird das ganze Jahr über durchgeführt und die Freiwilligen können sich an der Gestaltung und Organisierung des Programms beteiligen.
  • Unterstützung von CEE bei der Dokumentation und medialen Aufbereitung ihrer Arbeit, insbesondere des oben genannten Programms SAYEN, z.B. durch schriftliche Dokumentationen, Bilder, Filmbeiträge etc.
  • Forschung und Untersuchungen zu einem selbst gewählten Thema im Bereich Umwelt
  • Gute Englischkenntnisse und Bereitschaft, eine lokale Sprache zu lernen
  • Sich interessiert und offen in der neuen Umgebung zu orientieren und konstruktiv einzubringen
  • Sich den lokalen Lebensbedingungen anzupassen
  • Aufgaben engagiert und in der gemeinsam vereinbarten Zeit zu erledigen

„Die Freundlichkeit aller MitarbeiterInnen trug dazu bei, dass ich mich in einer fremden Kultur so wohl fühlen konnte. Die Freundlichkeit, Friedfertigkeit und der Respekt der Inder ist etwas sehr Schönes und in einer gewissen Hinsicht Fortschrittliches. Der Respekt und die Wärme, die einem begegnet, lenkt jedoch auch ab von der brutalen und starren Rollenverteilung, welche auf das Kastensystem zurückzuführen ist und in den Köpfen der Menschen immer noch präsent zu sein scheint und nur langsam an manchen Stellen aufbricht.“

Centre for Enviroment Education North East (CEE NE)


Stadt, Bundesstaat: Guwahati, Assam

Das CEE North East ist das Regionalbüro des Centre für Enviroment Education. Es ist für die Aktivitäten von CEE in den acht nordöstlichsten Staaten Indiens zuständig. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in den Bereichen Umweltbildung für Schulkinder, Lehrerfortbildung, Schutz der Artenvielfalt, Ökotourismus etc. 

  • Informationsmaterialien mitentwickeln
  • Dokumentationen, Bilder, Filmbeiträge erstellen
  • Projekte mit SchülerInnen durchführen
  • Gutes Englisch
  • Motivation nicht nur im Büro, sondern auch draußen zu arbeiten
  • Interesse an umweltbezogenen Themen
  • Interesse ethnische und kulturelle Unterschiede zu entdecken
  • Bereitschaft für Team- und selbstständige Arbeit

„Durch meine Arbeit bei CEE habe ich nicht nur eine Art Berufspraktikum in einer Umweltorganisation machen können. Sie hat mir auch ermöglicht, Einblicke in die unterschiedlichsten Aspekte indischer Lebens- und Arbeitswelten zu bekommen. Neben fachlichen Aspekten habe ich sehr viel über mich selbst gelernt. Ich denke, die wichtigste Erkenntnis ist, dass ich mir in einem vollkommen fremden Land mit einem komplett anderen kulturellen Hintergrund ein erfülltes und spannendes Leben aufbauen kann. Dass es mir gelungen ist, in Indien eine zweite Heimat zu finden.“

Central Himalayan Rural Action Group (Chirag)


Stadt, Bundesstaat: Simayal, Uttarankhand

Chirag wurde 1986 gegründet. Die Organisation begann ihre Arbeit im Bereich der medizinischen Grundversorgung  und Aufforstung für die ländlichen Gemeinden. Bis heute hat Chirag ihren Aufgabenbereich um ein Vielfaches erweitert. Sie arbeitet mit den Menschen aus ca. 200 Dörfern in der Kumaon-Region zusammen und konzentriert sich dabei vor allem auf Aufforstung, Boden- und Wasserreinhaltung, Landwirtschaft, Viehwirtschaft, medizinische Versorgung, Bildung und Förderung von Wissen und Fähigkeiten für junge Menschen. Chirag geht es darum, die Lebensumstände der Menschen in der Region zu verbessern und zu erleichtern und Jugendlichen neue Perspektiven aufzuzeigen.

  • Individuell abstimmbar, mögliche Arbeitsbereiche sind: Mitarbeit in einer der Schulen, die Chirag betreut, in der Landwirtschaft oder bei der Gesundheitsvorsorge
  • Mithilfe im Büro
  • Bereitschaft, ein Jahr in einer einsamen Region zu leben
  • Bereitschaft, eine lokale Sprache zu erlernen
  • Interesse an Umweltschutzthemen
  • Interesse an kleinen Forschungsaufgaben im Bereich Jugend, Bildung oder Management natürlicher Ressourcen

„Ein Jahr in verschiedenen Dörfern im Zentral-Himalaya zu leben, bedeutet viel Armut zu sehen. Dabei bin ich immer noch nicht sicher, was Armut überhaupt wirklich bedeutet. Natürlich mangelt es den Menschen dort auch an materiellen Dingen, das ist keine Frage. Dies habe ich aber oft nicht als Armut empfunden, vielleicht weil viele Menschen sich auch nicht als arm bezeichnen. (…)

Zu Chirag sollten meiner Meinung nach diejenigen gehen, die interessiert sind, ein sehr ländliches Leben zu führen, dessen Probleme und dessen Kultur kennenzulernen und Teil einer unglaublichen Gemeinschaft zu werden. Denn genau das ist es, worum es hauptsächlich in meinem Jahr dort ging und worüber ich sehr, sehr dankbar und glücklich bin!“

Kalyani Insitute for Community Development (KICD)


Stadt, Bundesstaat: Katthiwada, Bezirk Alirajpur, Madhya Pradesh

Kalyani Insitute for Community Development (KICD) ist die einzige nicht-staatliche Organisation im Unterbezirk Katthiwada (126 Dörfer, 110 000 Bevölkerung, 93% indigen), die ein sozio-ökonomisches Entwicklungsprogramm verfolgt. Hauptzielgruppen sind Kinder und Jugendliche (schulische und berufliche Förderung sowie Persönlichkeitsentwicklung) und Frauen(-förderung) ohne die Männer aus dem Bild zu schließen. Die Themen schlagen einen Bogen von Bewusstheitsschaffung und Stärkung der Basisdemokratie über Bildung, Gesundheit und Hygiene, Lebensunterhalt und Landwirtschaft bis zu Umwelt- und Wasserschutz.  Einzelne Projekte arbeiten  in Zusammenarbeit mit den in der Verfassung verankerten basisdemokratischen Institutionen, die für die ländliche Entwicklung zuständig sind. Derzeit betreibt das Kalyani Institute vor allem ein Mädcheninternat für Adivasi aus der Region.

  • Unterstützung im Mädcheninternat des Kalyani Institutes: Beaufsichtigung der Mädchen, Mitarbeit im Unterricht
  • Instandhaltung und -setzung der Gebäude auf dem Campus
  • Mithilfe im Gemüsegarten auf dem Campus
  • Mithilfe in der Landwirtschaft (als Begleiter/in der Aussendienst-Mitarbeiter/innen)
  • Unterstützung im Bürobereich, ggf. an der Entwicklung von Berichten und Projektvorschlägen für KICD mitarbeiten.
  • Die Freiwilligen erhalten einen Einblick in die Arbeit einer Graswurzelorganisation im ländlichen Indien und unterstützen den Auf- und Ausbau einer solchen Organisation.
  • zwischen 18 und 28 Jahren
  • Hindikenntnisse oder Bereitschaft, Hindi zu lernen
  • selbständig und flexibel
  • Interesse an der Arbeit des Kalyani Institute
  • bereit sich eine Unterstützungsgruppe aufzubauen
  • offen für neue Ideen und bereit eigene einzubringen

„Ein Jahr in verschiedenen Dörfern im Zentral-Himalaya zu leben, bedeutet viel Armut zu sehen. Dabei bin ich immer noch nicht sicher, was Armut überhaupt wirklich bedeutet. Natürlich mangelt es den Menschen dort auch an materiellen Dingen, das ist keine Frage. Dies habe ich aber oft nicht als Armut empfunden, vielleicht weil viele Menschen sich auch nicht als arm bezeichnen. (…)

Zu Chirag sollten meiner Meinung nach diejenigen gehen, die interessiert sind, ein sehr ländliches Leben zu führen, dessen Probleme und dessen Kultur kennenzulernen und Teil einer unglaublichen Gemeinschaft zu werden. Denn genau das ist es, worum es hauptsächlich in meinem Jahr dort ging und worüber ich sehr, sehr dankbar und glücklich bin!“

Olakh


Stadt, Bundesstaat: Vadodara (Baroda), Gujarat

Olakh ist seit 1996 ein Dokumentations-, Beratungs- und Trainingszentrum für Frauen in Gujarat. Die Organisation engagiert sich dafür, vorurteilsfreie physische und emotionale Räume für Frauen zu schaffen. Hier können sie sich austauschen, lernen und mit Würde ihre Identität stärken. Hauptaktivitäten sind: mobile Lesezentren, Dokumentation von Frauenbiografien, Frauenberatung, Notrufstelle für Frauen, die von struktureller, häuslicher oder sexueller Gewalt betroffen sind. Jährlich unterstützt Olakh damit über 1200 betroffene Frauen und Mädchen.

  • Unterstützung bei Interviews von Frauen und Aufarbeitung zu Biografien
  • Betreuung der Bibliotheken
  • Fotografische Dokumentation der Projekte von Olakh und Aufarbeitung zu Ausstellungen
  • Unterstützung beim Erstellen der Internetseite
  • Umsetzung eigener Ideen und Projekte
  • Gute Englischkenntnisse oder eine lokale Sprache
  • Dokumentieren im Bereich Computer oder Fotografie
  • Webseiten bearbeiten
  • Projekte koordinieren
  • Interesse und Offenheit sich in einer neuen Umgebung zu orientieren und konstruktiv einzubringen 

 „Es ist unheimlich wichtig, sich über die Unterschiede auszutauschen, um einander zu verstehen. Nur so kann man Vorurteile, auf beiden Seiten, als diese erkennen und aufklären und feststellen, wie gleich man sich letztlich doch ist. Gleichheiten gibt es unheimlich viele, die leider all zu oft vergessen werden. Ich habe auch schon „typische“ Gesten und Gewohnheiten angenommen. Ich weiß jetzt schon, dass ich die wundervoll fürsorgliche Art der Freundschaften und die vielen netten Plaudereien vermissen werde, mir die Straßen in Deutschland unheimlich leer vorkommen werden und bestimmt werde ich traurig sein, nicht jeden Tag bei jemanden eingeladen zu sein."

Sahaj Shishu Milap


Stadt, Bundesstaat: Vadodara, Gujarat

Sahaj Shishu Milap arbeitet in 17 verschiedenen Slumgebieten (Bastis) in Vadodara City. Es gibt Projekte für jugendliche Mädchen und Jungen zu den Themen: Sexualität, Schwangerschaft und Ernährung. Die Organisation unterrichtet Kinder aus den Bastis mit Schulwissen und Allgemeinwissen. Für Frauen bieten sie Workshops zur Gesundheit vor allem in der Schwangerschaft an. Sahaj klärt die Menschen in den Bastis über ihre Rechte auf und hilft ihnen, diese von der Regierung einzufordern.

  • Workshops für die Jugendlichen vorbereiten helfen

  • MitarbeiterInnen in die Bastis begleiten und dort eigene Projekte umsetzen

  • Pädagogische Theaterstücke oder anderen Aufführungen unterstützen

  • Gute Englischkenntnisse und Bereitschaft, die lokale Sprache zu lernen

  • Interesse und Offenheit sich in der neuen Umgebung zu orientieren

  • Bereitschaft, den eigenen Lebensstil den lokalen Lebensbedingungen anzupassen

„Ich bin sicher man könnte Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen starten. Ob Kultur, Umwelt, Gleichberechtigung, Aufklärung, Unterricht, Medien oder interkultureller Austausch. Am Anfang kann es etwas frustrierend sein. Du wirst eben nicht „an die Hand“ genommen, aber die Möglichkeiten vor Ort sind da und wenn ich um Unterstützung frage, bekomme ich sie auch. Es gibt viele verschiedene Bastis und Menschen, die bereit sind mit einem Freiwilligen zusammen zu arbeiten. Und es gibt SAHAJ, die die Brücke zu den Menschen schlägt. Über die Brücke muss man aber manchmal alleine gehen oder zumindest den ersten Schritt machen.“

Sahiyar


Stadt, Bundesstaat: Vadodara, Gujarat

Sahiyar wurde 1984 von Frauen für Frauen gegründet und bedeutet übersetzt „Frauenfreund“. Sahiyar‘s langfristiges Ziel ist eine Gesellschaft frei von Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Gewalt – eine Gesellschaft in der Frauen einen gleichberechtigten Status und Anerkennung als menschliche Wesen erfahren. Diese Ziele versucht Sahiyar auf der Graswurzelebene zu erreichen.

  • Mitarbeit im Jugendraum zum Beispiel zu den Themen Geschlechterunterschiede, interreligiöse Verständigung und Umwelt
  • Jugendarbeit in sozial schwachen Vierteln wie zum Beispiel Computerkurse für Mädchen
  • Aktivitäten mit den Jugendlichen organisieren und dokumentieren
  • Teilnahme an den Teammeetings
  • Computerkenntnisse
  • Eigeninitiative
  • Gute Englischkenntnisse
  • Bereitschaft, Gujarati zu lernen
  • Bereitschaft, den eigenen Lebensstil den lokalen Lebensbedingungen anzupassen

„Ich habe mich selber besser kennengelernt und habe gelernt, die Welt kritischer zu betrachten. Ich lebe nicht mehr so leicht, sondern mir werden die globalen Zusammenhänge immer klarer, wodurch ich mehr auf Nachhaltigkeit achte und achten will. Duch meine Arbeit bei Sahiyar habe ich viel über Frauenrechte und die Situation der Frauen in Indien gelernt. Ich habe auch gelernt, meine Heimat zu schätzen und dankbar für das zu sein, was ich habe und erleben darf.“

Setu Abhiyan


Stadt, Bundesstaat: Bhuj, Gujarat

SETU Abhiyan hat aus dem regionalen Netzwerk von Kutch Nav Nirman Abhiyan heraus als eigenständige Organisation etabliert. SETU Abhiyan arbeitet im Bereich der ländlichen Entwicklung im Bezirk Kutch und hat 6 ländliche und 2 urbane Standorte. Die Haupttätigkeitsbereiche sind: Management natürlicher Ressourcen, Management der Wassereinzugsgebiete und der Trockenperioden, Gesundheit. SETU Abhiyan engagiert sich für den Schutz und für die Pflege der wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Entwicklung der Kutch Region im Staat Gujarat.

http://www.kutchabhiyan.org/

Die / der Freiwillige wird die Arbeit von SETU Abhiyan begleiten und unterstützen und dabei Herausforderungen der Region und der Organisation kennen und verstehen lernen. Aufgaben dabei sind:

  • Einbringen der eigenen Perspektive, Motivation und Fähigkeiten
  • Unterstützung der Büroorganisation
  • Dokumentationsarbeit der laufenden Aktivitäten in einer ländlichen Region
  • Entwicklung von Infomaterialien für die Organisation
  • Treffen zum Austausch im Team organisieren und mitgestalten
  • Verfassen eines Monatsberichtes über eigene Aktivitäten und Erfahrungen
  • zwischen 22 und 28 Jahre alt und gute Englishkenntnisse
  • sich interessiert und offen in einer neuen Umgebung orientieren und konstruktiv einbringen
  • bereit, den eigenen Lebensstil den lokalen Lebensbedingungen anzupassen
  • flexibel
  • bereit einen moralischen und/oder finanziellen Unterstützerkreis aufzubauen, über Erfahrungen zu berichten und auch nach dem Dienst Erfahrungen weiter zu geben
  • Sensibilität in Bezug auf die ländlichen Gemeinden
  • gute analytische Kompetenzen und gute Kommunikationsfähigkeiten