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Regionen und Partner

Regionen und Partner



Derzeit kooperieren wir mit Partnerorganisationen in vier Regionen: auf dem Westlichen Balkan in Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Mazedonien und Serbien; im Nahen Osten in Palästina und Israel; in Südasien in Nepal und in Südostasien in Myanmar.



Westlicher Balkan

Die Folgen der Balkankriege sind in den Gesellschaften der Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens noch deutlich zu spüren. Annäherung und Vertrauensbildung innerhalb und zwischen den Gesellschaften bleiben schwierig. Besonders problematisch sind einseitige Interpretationen der Geschichte und die Ablehnung von Verantwortung auf der jeweils eigenen Seite. In vielen Lebensbereichen wie zum Beispiel in der Schule herrscht ethnische Trennung vor. Es gibt wenig Räume für Begegnungen über ethnische / nationale Grenzen hinweg.



Naher Osten

Die offiziellen Friedensbemühungen zwischen Israelis und Palästinensern stagnieren. Frustration darüber macht sich breit und birgt ein hohes Risiko für eine erneute Gewalteskalation. Gleichzeitig setzen sich auf beiden Seiten zivilgesellschaftliche Gruppen mit gewaltfreien Methoden für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden ein.



Südasien

Auch acht Jahre nach Ende des bewaffneten Konfliktes ist die nepalesische Gesellschaft noch immer tief gespalten. Die Förderung eines friedlichen Neben- und konstruktiven Miteinanders, der Schutz von Menschen- und Minderheitenrechten sowie eine umfassende und kritische Aufarbeitung der Vergangenheit zählen zu den wesentlichsten Herausforderungen mit denen sich zivilgesellschaftliche Akteure mit großem Engagement befassen. Das schwere Erdbeben hat viel Zerstörung mit sich gebracht, aber könnte auch die Menschen zusammenführen.

 


Südostasien

Der Demokratisierungs- und Transitionsprozess im jahrzehntelang isolierten und autoritär regierten Myanmar ist weiterhin fragil. Die Zivilgesellschaft formiert sich und nutzt die neuen Spielräume, verfügt jedoch noch nicht über ausreichend Kapazitäten und geeignete Zugänge, um adäquat auf Friedensverhandlungen oder zaghafte politische Öffnungen zu reagieren oder ihre Interessen in diese einzubringen. Insbesondere die Teilhabe von Frauen ist nicht oder in nur sehr begrenztem Maße vorhanden. Zudem ist Myanmars Gesellschaft stark fragmentiert und die Politisierung von religiösen, ethnischen, oder anderen Unterschieden führt immer wieder zu gesellschaftlichen Spannungen. Dabei fehlt es an Ansätzen und Methoden ziviler und gewaltfreier Konflikttransformation.