Die Tagung „Let’s talk Peace!“ diskutierte die Neuausrichtung ziviler Konfliktbearbeitung in Zeiten von geopolitischen Umbrüchen und massivem Rechtfertigungsdruck. Im Fokus standen dabei die Entwicklung starker, positiver Narrative und die Stärkung gewaltfreier Ansätze im medialen und politischen Diskurs. Eine Kooperation zwischen der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, der Ev. Akademie Loccum und der Ev. Akademie Villigst.Unsere Geschäftsführerin Anja Petz resümmierte:"Sollten wir mehr über Frieden sprechen?Der Friedensbegriff ist irgendwie abstrakt und komplex und wird vereinnahmt? Doch sollten wir! Die meisten Menschen haben ein Gespür dafür, was sich - ganz persönlich - nach Frieden anfühlt und was nicht. Vereinnahmung heißt auch: der Begriff ist in Benutzung. Frieden ist kein technischer Begriff sondern weckt Emotionen aller Art. Darüber können wir in Dialog kommen, unsere Ansätze erklären, konstruktiv streiten und überzeugen."Also: Let's Talk Peace!KICK-OFF DISKUSSION am 22.06.2026 | Frieden unter Druck – wie behauptet sich Zivile Konfliktbearbeitung im politischen und öffentlichen Gegenwind?Matthias DALIG, Referent, Referat „Friedenpolitik“, Zivile Konfliktbearbeitung, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BerlinThania PAFFENHOLZ, Senior Fellow am Geneva Graduate Institute und Gründerin von „Inclusive Peace“, GenfAnja PETZ, Geschäftsführerin, KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V., Wustrow / Sprecherin des Konsortiums Ziviler FriedensdienstSigrun ROTTMANN, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institute für Journalistik, Technische Universität DortmundModeration: Christoph BONGARD, Leiter Kommunikation & Politik, Pro Peace, Köln / Co-Vorsitzender Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, KölnDas ausführliche Tagungsprogramm unter loccum.deFotoquelle KURVE Wustrow: v.l. Christoph Bongard, Sigrun Rottmann, Thania Paffenholz, Anja Petz, Matthias Dalig