Do No Harm-Training of Trainers

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Was ist "Do No Harm"?

„Richte keinen Schaden an!“ So lautet die wörtliche Übersetzung für diesen Ansatz. Wir wollen Gutes tun, aber wir müssen aufpassen, nicht das Gegenteil zu bewirken.

Der Do no harm-Ansatz wurde seit 1994 von zahlreichen Menschen aus der Praxis entwickelt. Sie waren vor allem in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Nothilfe tätig. Seit 2001 haben auch einige Friedensorganisationen diesen Ansatz aufgegriffen und für sich nutzbar gemacht.

Seit mehr als 20 Jahren bietet die KURVE Wustrow das „Do No Harm – Training of Trainers“ an und hat außerdem das Online-Training „Applying Do No Harm“ entwickelt.

Aktuell ist ein neues Do No Harm Trainingskonzept für 2027 in Planung! 
 

Das Konzept wird überarbeitet und in Zukunft stärker auf die praktische Anwendung von Do No Harm bei der Konzeption, Planung, Monitoring und Evaluation ausgerichtet sein. 

Bei Interesse am und weiteren Fragen zum Training bitten wir um eine E-Mail an: donoharm [at] kurvewustrow [dot] org (donoharm[at]kurvewustrow[dot]org)

Gerne informieren wir euch auch über unseren englischsprachigen Trainings-Newsletter über die Entwicklungen. 
 Anmeldung via training [at] kurvewustrow [dot] org

Anmeldeformular für unser Do No Harm-Training of Trainers

Die Lernziele sind:

  • die Trainingskompetenzen der Teilnehmenden zu erhöhen
  • die Teilnehmenden mit die Methoden (Fallstudien im Besonderen) und Übungen vermitteln, die für unterschiedliche Do No Harm-Workshopformate genutzt werden können
  • die praktische und reale Anwendung des Formats für einen eintägigen Do No Harm-Einführungsworkshops als Teilnehmendenteam.

Die Do No Harm-Trainer*innenausbildung besteht aus zwei Teilen – dem Training selbst und der praktischen Anwendung.

Nach einer Einheit zum Einstieg am ersten Abend beginnt das ToT mit einem ganztägigen und modellhaften Do No Harm-Einführungsworkshop. An den folgenden Tagen wird das Trainingdesign reflektiert und in Kleingruppenarbeit ausprobiert.

Das überarbeitete "Do No Harm Trainer's Manual" wird genutzt, aber die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Anpassungen und neue Wege zu entwickeln, um Do No Harm zu vermitteln.

Zusätzlich werden die Teilnehmenden einen Überblick über ausgewählte Lerntheorien, Prinzipien der Erwachsenenbildung und ausgewählte Trainingskonzepte wie das "Action Learning" erhalten.

Die praktische Anwendung ist entscheidend für den Lernprozess und wird durch die Trainer begleitet. Die Teilnehmenden bereiten als Team einen eigenen eintägigen Do No Harm-Einführungsworkshop vor und werden diesen in Hamburg für Interessierte durchführen.

Das ToT schließt mit einer Auswertung der praktischen Anwendung und einigen Inputs durch die Trainer ab.

Zum Abschluss wird ein Zertifkat als "Do No Harm-Trainer*in" vergeben.

Die Do No Harm-Trainer*innenausbildung (ToT richtet sich an alle die nicht nur den Do No Harm-Ansatz im Projektmanagement nutzen wollen, sondern auch anderen vermitteln wollen, wie dieses Instrument angewendet werden kann. Vorkenntnisse in partizipativer Trainingsarbeit ist notwendig.

Vorkenntnisse im Do no harm-Ansatz sind nicht notwendig, da das ToT mit einer grundlegenden Einführung in den Ansatz beginnt.

Der Fokus des ToT ist vor allem auf Konfliktbearbeitung und Friedensarbeit. Dennoch sind Teilnehmende mit einem Hintergrund in Entwicklungszusammenarbeit oder Nothilfe sehr willkommen, da der Ansatz historisch aus diesen Arbeitsfelder stammt.

Das ToT wird voraussichtlich in englischer Sprache stattfinden, da wir internationale Teilnehmende erwarten. Das Trainingsmaterial ist in jedem Fall in Englisch, so dass die Teilnehmenden sehr gute Englischsprachkenntnisse mitbringen sollten.

Wolfgang Heinrich ist seit mehr als 30 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen tätig. Von 1996 bis 2001 war er Mitglied des internationalen Teams von Mary B. Anderson im „Local Capacities for Peace Project“, aus welchem der Do No Harm-Ansatz entstanden ist. Er ist Do no harm-Trainer und widmet sich der Umsetzung, Überprüfung und Weiterentwicklung sowie der Vermittlung. Seit 2016 arbeitet er als freiberuflicher Berater und begleitet lokale Nichtregierungsorganisationen in Südasien und am Horn von Afrika.

Jochen Neumann ist Trainer für zivile gewaltfreie Konflikttransformation und den Do No Harm-Ansatz. Er hat in Südafrika zu Mediation und Versöhnung gearbeitet. Von 2001 bis 2004 hat er die Einführung von Do No Harm bei Peace Brigades International koordiniert, einer Menschenrechtsorganisation, die Schutzbegleitung für lokale Menschenrechtsverteidiger*innen anbietet. Seit Oktober 2004 ist er Geschäftsführer der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V..

Im Dezember 2018 haben beide zusammen das überarbeitete "Do No harm-Trainer's Manual" veröffentlicht.

Hannah Kraus ist Trainerin und Moderatorin mit den Schwerpunkten Projektmanagement, Friedensbildung und Do No Harm. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Südamerika und der Arbeit als Friedensfachkfraft in Nordmazedonien bei der KURVE Wustrow ist sie seit 2022 als strategische Beraterin bei Peace Brigades International tätig. 

Nächste Termine

aktuell für Sommer 2027 geplant

Orte und Ablauf

Neues Do No Harm Trainingskonzept ab 2027 
Informationen folgen im Sommer 2026 an dieser Stelle, sobald das Konzept finalisiert ist.

Applying Do No Harm // Online (für 2026 noch nicht terminiert)
Schau in unseren Flyer für die technischen Vorraussetzungen.

Kosten und Anmeldung

Applying Do No Harm // Online
 

Teilnahmegebühr

  • 600,– Euro für Organisationen
  • 400,– Euro für Einzelpersonen
  • 350,– Euro reduzierter Beitrag für Einzelpersonen (auf Anfrage)

Anmeldung
Sobald Daten in Planung sind, geben wir dies hier bekannt. 

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Neues Do No Harm Trainingskonzept ab 2027
 
Sobald die Planung finalisiert ist, werden wir alle Infos zu Kosten & der Bewerbung an dieser Stelle veröffentlichen. 

Ansprechperson

Mona Leirich

donoharm [at] kurvewustrow [dot] org (donoharm(at)kurvewustrow.org)

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Do No Harm-Trainer's Manual

Das im Dezember 2018 erschienene Handbuch "Do  No Harm Trainer's Manual" ist eine Fortschreibung des Handbuches von CDA Collaborative Lerning Projects, welches 2002 publiziert wurde. Seine Bedeutung erhält das neue Handbuch durch die ergänzten Rollenspiele und Fallstudien aus zahlreichen Trainings in Afrika und Südasien. Mit dieser Auflage wird erstmals die Perspektive der Friedensarbeit abgebildet.

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"Applying Do No Harm"

In diesem fünftägigen englischsprachigen "Practitioner Training" vermitteln wir nicht nur die Grundlagen des Do No Harm-Ansatzes, sondern begleiten die Teilnehmenden bei der Anwendung auf ein eigenes Projekt.

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Im Gespräch mit einer ehemaligen Teilnehmerin

"Der Do No Harm-Ansatz sollte vom Moment der ersten Idee an mitlaufen.", sagt Sina Emde, die 2021 an einem unserer Do No Harm Trainings teilgenommen. Sina Emde spricht mit der Friedrich Ebert Stiftung über das Gelernte und die tägliche Praxis.

In unserem Seminarprogramm finden sich alle Weiterbildungen, die wir im Jahr 2025/26 anbieten. Es ist zweisprachig de/en.